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klima:aktiv mobil, das Beratungsprogramm des Lebensministeriums, berät kostenfrei bei der Erstellung von Maßnahmenprogrammen im Mobilitätsmanagement. Für Gemeinden, die klima:aktiv Partner werden, gibt es ein breites Angebot an Serviceleistungen und Informationsmaterialien wie z.B. Aktionsvorschläge und Pressevorlagen für Kampagnen (Radverkehr, Öffentlicher Verkehr, Nahversorgung etc.), benutzergerechten Radabstellanlagen, motivierende Leitsysteme für FußgängerInnen oder RadfahrerInnen, Startberatung für die Einrichtung von Gemeindebussen, Startberatung für Mobilitätszentralen, ÖV-Schnupperticket-Aktionen, Willkommensmappe für NeubürgerInnen. Die klima:aktiv BeraterInnen helfen außerdem den Städten und Gemeinden bei der Öffentlichkeitsarbeit zu CO2-Sparmaßnahmen.
Bis zu 50% Förderung für klimaschonende Verkehrsmaßnahmen
Im Rahmen der klima:aktiv mobil Förderschiene werden klimaschonende Verkehrsinvestitionen, Betriebskosten und Konzepte von Gemeinden und Gebietskörperschaften bis zu 50% gefördert. Auch Maßnahmen zum Autofreien Tag können im Rahmen von längerfristigen Marketingmaßnahmenpaketen für Sanfte Mobilität bis zu 50% gefördert werden.
klima:aktiv Maßnahmenerfolg: -100.000t CO2-Reduktion jährlich
Durch geplante und auch bereits in Umsetzung befindliche Maßnahmen in den Bereichen FußgängerInnen- und Fahrradförderung, innovative Öffentliche Verkehrsangebote und Bewusstseinsbildung für klimafreundliches Verkehrsverhalten sowie der Errichtung von Mobilitätszentralen reduzieren bereits 200 Städte, Gemeinden und Regionen als klima:aktiv mobil Umsetzungspartner die CO2-Emissionen um rund 100.000 t jährlich.
Spritspartrainings für Gemeinden
Bis zu 15% weniger Spritverbrauch und somit beträchtliche Kosteneinsparungen für Fahrzeugflotten sind durch eine spritsparende Fahrweise möglich. Im Rahmen der klima:aktiv mobil Spritspar-Initiative erhalten öffentliche Verwaltungen Unterstützung für Spritspartrainings. Neben Pkw-Trainings werden auch Spritspar-Trainings für Lkw- und Busflotten angeboten. Die Kurskosten für das Tagesseminar liegen bei ca. 100,- pro TeilnehmerIn (Bus, Lkw: 200,-). Der Kostenzuschuss des Lebensministeriums beträgt 25,- / TeilnehmerIn (in Abhängigkeit zur Verfügung stehender Mittel).
Förderung von Flottenumstellung von Kommunalfahrzeugen auf alternative Antriebe / Treibstoffe
Die Umstellung von Kommunalfahrzeugen (Müllfahrzeuge, Straßenräumfahrzeuge, Fahrzeuge für Gärtnereibetriebe etc.) auf alternative Antriebe oder Treibstoffe (wie Elektro-Antrieb, Erd -/Biogas, Ethanol, Biodiesel und Pflanzenöl sowie Hybridantrieb) wird nach Pauschalsätzen pro Fahrzeug von EUR 200,- (bei Flexifuel-Ethanol) bis EUR 5.000,- (bei Elektroantrieb und Verwendung von Ökostrom) gefördert. Die Förderung umfasst auch innerbetriebliche Betankungsanlagen für mit alternativen Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge. Von der Förderung allerdings ausgeschlossen sind Maßnahmen, die dem internen Verwaltungsbetrieb von Gebietskörperschaften (z.B. Dienstfahrzeug für Tiefbauamt) dienen.
Förderung von Elektrofahrrädern und Elektrotankstellen
Die Förderung für die Anschaffung von Elektrofahrrädern beträgt pro Fahrrad pauschal EUR 200,00 bzw. EUR 400,00 bei nachgewiesenem Einsatz von Ökostrom. E-Ladestationen (nur mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen) werden mit EUR 250,- (für einspurige Fahrzeuge) und EUR 500,- (für mehrspurige Fahrzeuge) gefördert. Für Gebietskörperschaften beträgt der Fördersatz maximal 50 % der umweltrelevanten Investitionskosten.
Weitere Informationen: www.klimaaktivmobil.at oder peter.czermak@klimabuendnis.at
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