Verschiedene Spazierformate für die EMW - jeder Schritt zählt!
Gehen ist gesund, macht Spaß und ist sozial wie keine andere Fortbewegungsart. Im Gehen treffen Menschen aufeinander und fast alle können mitmachen. Motivieren Sie Ihre Gemeinde oder Stadt, sich mehr zu Fuß fortzubewegen und laden Sie sie zum Gehen ein. Holen Sie sich hier die Inspiration für Ihr Gehformat!
Mit dem Periskop „KinderBlick Checker“ können Erwachsene den Straßenraum aus der Augenhöhe eines Kindes erleben und dadurch Sichtbarrieren und potenzielle Gefahrenstellen besser erkennen. Das Periskop eignet sich ideal für Begehungen von Kreuzungen, Schulumfeld-Analysen, oder Mobilitätsworkshops. Es unterstützt Eltern, Anrainer:innen, Planer:innen und Entscheidungsträger:innen dabei, den Straßenraum aus Kinderperspektive wahrzunehmen.
Das „KinderBlick Checker“ Periskop und die dazugehörigen Materialien wurden auf Anregung der Global Designing Cities Initiative vom KFV und Radland NÖ als K!SA Periskop entwickelt und werden nun in Kooperation durch die EMW bundesweit beworben und angeboten.
Ziel
Teilnehmer:innen für Bedürfnissen von Kindern sensibiliseren.
Zielgruppe
Erwachsene
Materialien
Periskop "KinderBlick Checker"
Begleitmaterialien:
Alternative: KFV-Bauanleitung für das Periskop (DIY)
KFV-Anleitung für den Periskop-Walkshop
KFV-Beobachtungsbögen
Factsheet: Wissenswertes zum Periskop
Alle Begleitmaterialien können Sie hier herunterladen: KFV Download
Verleihstellen
Sie können den KinderBlick Checker im Materialshop bestellen, selbst bauen oder über eine Verleihstelle in Ihrer Nähe ausleihen:
Planen Sie einen Walkshop durch die Gemeinde: Die Route sollte verschiedene Verkehrssituationen enthalten, die zeigen, wie eingeschränkt die Sicht von Kindern im Straßenraum sein kann, wie beispielsweise
verparkte Straßenabschnitte
Querungsstellen und Schutzwege
Ein- und Ausfahrten
und Kreuzungen.
Während des Rundgangs beobachten die Teilnehmenden die Umgebung sowohl aus Erwachsenen- als auch aus Kinderperspektive mithilfe der Periskope. Ihre Beobachtungen werden auf bereitgestellten Beobachtungsbögen dokumentiert.
An den einzelnen Stationen können zusätzlich Informationen zur Kinder- und Jugendmobilität vermittelt werden. Ein Factsheet unterstützt dabei mit wichtigen Hintergrundinformationen. Zum Abschluss werden die gesammelten Eindrücke gemeinsam besprochen und mögliche Verbesserungen für mehr Verkehrssicherheit in der Gemeinde diskutiert
Geführte Spaziergänge
Ein geführter Spaziergang durch die Gemeinde oder Stadt kann neue Erkenntnisse bringen und das Interesse am Ort langfristig wecken. Wer zu Fuß unterwegs ist, nimmt sich die Zeit, spannende Ecken und Winkel zu entdecken und Details besser wahrzunehmen. Übernehmen Sie selbst die Rolle des Guides oder lassen Sie sich von professionellen Vermittlern führen.
Ziel
Das Interesse am Ort wecken und zum Gehen motivieren
Entlang einer vorher festgelegten Route geht die Gruppe, angeführt von einer Person, durch die Gemeinde oder Stadt und erzählt an verschiedenen Stationen spannende Geschichten und Fakten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Die Tour kann einen geschichtlichen Bezug haben, aber auch ganz andere Themen aufgreifen.
Hier ein paar Ideen:
GEHnerationen Austausch: Mein Schulweg früher und heute
Die Gemeinde früher und heute: Ansichten aus alten Zeiten
Biodiversität und Vielfalt in der Gemeinde
Verstecken Sehenswürdigkeiten auf der Spur
Klimawege in der Gemeinde
Berühmte Frauen in der Gemeinde
Meine wilden 80er in der Gemeinde
Geschäfte mit Geschichte
Im GEHspräch mit [Name]
Gut zu wissen: Weitere Materialien - wie Poster, Infografiken und Anleitungen - finden Sie auch auf der Seite der Geh-Initiative Österreich zu Fuß
Gehen Sie mit diesem Format einen Schritt weiter und wechseln Sie die Perspektive. Wie bewegen sich zum Beispiel Menschen mit einer Sehbehinderung durch die Stadt? Wo stoßen Rollstuhlfahrer:innen auf Hürden? Sensibilisieren Sie die Gruppe für die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse.
Ziel
Verschiedene Mobilitätsbedürfnisse hervorheben und dahingehend Bewusstsein schaffen.
Zielgruppe
Je nach Thema Kinder und/oder Erwachsene
Materialien
Professionelle Guides
Je nach Aktion auch Rollstühle, Simulationsbrillen, Langstöcke
Wie setze ich die Aktion um?
Bei einem Barriere-Check-Walk erlebt man Mobilität aus der Sicht von Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen. Das Ziel besteht darin, Bewusstsein zu schaffen, konkrete Hürden sichtbar zu machen und langfristig Verbesserungen anzustoßen.
Damit der Walk authentisch und verantwortungsvoll durchgeführt werden kann, binden Sie unbedingt Expert:innen und betroffene Personen ein. Legen Sie dann gemeinsam eine Route fest, die typische Hürden wie Engstellen, Bordsteinkanten oder fehlende Leitsysteme, aber auch Positivbeispiele wie abgesenkte Bordsteinkanten, beinhaltet.