„Radlhödn und Radlhödinnen“ zeigen, wie Alltagsradeln gelingt

Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) „Fit für 2050“ im niederösterreichischen Pielachtal zeigt, wie Vorbilder aus der eigenen Region Menschen zu nachhaltiger Mobilität inspirieren können.  

Vorbilder aus der Region

Im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE 2025 stellte die Region vier engagierte Radfahrer:innen aus Ober-Grafendorf und Weinburg ins Rampenlicht. In kurzen Videos erzählen die „Radlhödn und Radlhödinnen“, warum sie im Alltag bewusst auf das Auto verzichten und stattdessen das Fahrrad nutzen.

Das Besondere an der Aktion: Statt abstrakte Botschaften zu vermitteln, setzt die Kampagne auf echte Menschen aus der Region. Diese authentischen Vorbilder zeigen, wie einfach und selbstverständlich nachhaltige Mobilität im Alltag funktionieren kann.

„Es war eine super Aktion, bei der ich sofort gerne mitgemacht habe! Mir ist es wichtig zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität nicht nur sinnvoll ist, sondern auch richtig Spaß machen kann.“
— David Lilek, Geschäftsführender Gemeinderat und Mobilitätsbeauftragter der Gemeinde Weinburg

Die Videos zeigen verschiedene Perspektiven auf das Fahrradfahren – vom entspannten Cruisen durch die Gemeinde bis zum täglichen Pendeln. Gleichzeitig vermitteln sie eine klare Botschaft: Fahrradfahren ist komfortabel, gesund und alltagstauglich.

Radfahren sichtbar machen

Mit der Kampagne möchte die KEM „Fit für 2050“ vor allem eines erreichen: mehr Menschen dazu motivieren, das Fahrrad im Alltag auszuprobieren. Indem bekannte Gesichter aus der Region ihre Erfahrungen teilen, entsteht eine stärkere Identifikation in der Bevölkerung. Wer sieht, dass Nachbar:innen, Kolleg:innen oder Gemeindepolitiker:innen aufs Rad steigen, traut sich oft selbst eher, das Auto stehen zu lassen.

„Ich freue mich sehr, dass unser Projekt so wertgeschätzt wird und wir diesen Preis gewonnen haben! Unsere „Radlhödinnen und Radlhödn“ zeigen eindrucksvoll, wie einfach und wirkungsvoll Alltagsradeln sein kann: gut für die eigene Gesundheit, gut fürs Klima und mit jeder Menge Fahrspaß. Genau solche Vorbilder braucht eine zukunftsfitte Mobilität.“
— Sonja Kadanka, KEM-Managerin

Gewinnerin der Innovativsten Aktion 2025

Für die „Radlhödinnen und Radlhödn“ erhielt die KEM-Region im niederösterreichischen Pielachtal den Mobilitätswochenpreis für die Innovativste Aktion 2025. Die Jury würdigte vor allem den Ansatz, Alltagsradeln über persönliche Geschichten sichtbar zu machen. Die Kampagne zeigt, wie niedrigschwellig der Einstieg ins Radfahren sein kann und welchen Beitrag es zu Gesundheit, Lebensqualität und einem ruhigeren Verkehr leistet.

Möglich wurde das Projekt durch die Konzeption und Umsetzung von Julia Püringer sowie durch die vier Radfahrer:innen, die ihre Erfahrungen vor der Kamera geteilt haben.

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