Autofrei in die Schule

Die gemeinsame Zeit auf dem Schulweg nutzen und den Weg ganz neu Entdecken, das geht am Besten ohne Auto. Ganz einfach mitmachen und eine Woche neue Schulwege ausprobieren.

Format:

„Autofrei in die Schule“ ist eine Initiative, die darauf abzielt, Kinder und Eltern dazu zu ermutigen, eine Woche lang ohne Auto zur Schule zu kommen. Dabei werden verschiedene Aktionen wie Klimameilen, Pedibus, Velobus und die Apfel-Zitrone Aktion angeboten, um nachhaltige Mobilität zu fördern.

Aktionsdauer:

Eine Woche, idealerweise während der Europäischen Mobilitätswoche oder zu Beginn des Schuljahres.

Materialien:

  • Anleitungen und Materialien für Klimameilen, Pedibus, Velobus und die Apfel-Zitrone Aktion.
  • Werbematerialien zur Bewerbung der Aktion innerhalb der Schulgemeinschaft.

Ziel:

  • Reduktion der Autofahrten zur Schule und Förderung der Nutzung von umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie Fahrrädern, zu Fuß gehen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Sensibilisierung von Kindern und Eltern für Umweltfragen und die Vorteile aktiver Mobilität.

Zielgruppe:

Kinder, Eltern, Pädagog:innen, Schulgemeinschaften.

Anwendungsbereich:

Die Aktion richtet sich an Grund- und weiterführende Schulen, die das Umweltbewusstsein ihrer Schüler:innen und Eltern fördern und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Vorbereitung und Planung:
    • Wer sollte involviert sein? Schulleitung, Lehrkräfte, Elternbeirat, lokale Verkehrsbetriebe.
    • Welches Wissen ist erforderlich? Kenntnisse über nachhaltige Mobilitätskonzepte, Organisationsfähigkeiten für Veranstaltungen.
    • Wer kann die Aktion konkret umsetzen? Eine Koordinatorin oder ein Koordinator, idealerweise ein Mitglied des Lehrkörpers oder des Elternbeirats.
  2. Partner:innen gewinnen:
    • Mögliche Partner identifizieren und Kontakt aufnehmen: Lokale Verkehrsbetriebe, Fahrradläden, Umweltorganisationen.
    • Mögliche Sponsoren finden: Lokale Unternehmen, die Fahrradzubehör, Sicherheitsausrüstung oder Snacks für die Aktionen bereitstellen könnten.
  3. Inhalte ausarbeiten:
    • Welche Themen sollen behandelt werden? Vorteile der Reduktion des Autoverkehrs, Sicherheit auf dem Schulweg, Umweltbewusstsein.
    • Entwicklung von Impulsfragen zur Förderung des Dialogs: „Wie fühlt es sich an, zur Schule zu laufen statt zu fahren?“, „Welche Vorteile hat es, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen?“
  4. Anmeldung:
    • Eventuelle Zeitpuffer einplanen: Beginn der Anmeldung mindestens zwei Wochen vor Start der Aktionswoche, um genügend Zeit für die Organisation zu haben.
  5. Ablauf planen:
    • Festlegen des Startzeitpunkts und der Treffpunkte für Pedibus und Velobus.
    • Aufgabenverteilung und Sicherstellung, dass alle Beteiligten informiert sind: Klare Kommunikation der Zeiten und Routen an alle Eltern und Schüler:innen.
  6. Bewerben und Zielgruppe aktivieren:
    • Werbemöglichkeiten in der Gemeinde nutzen: Aushänge in der Schule, Artikel im Schulnewsletter, Posts auf der Schulwebsite und in sozialen Medien.
    • Gestaltung und Verteilung von Informationsmaterialien: Flyer und Plakate, die in der Schule und in der lokalen Gemeinde verteilt werden.
  7. Umsetzen:
    • Letzte Vorbereitungen und Durchführung der Aktion: Überprüfung aller Details am Tag vor dem Start und tägliche Überwachung während der Aktionswoche.
    • Tipp: Stellen Sie sicher, dass täglich Feedback von Teilnehmenden gesammelt wird, um Probleme schnell adressieren zu können und die Motivation hoch zu halten.